Sanierung des Sportzentrums liegt gut im Zeitplan

Im Sommer nächsten Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein – 1,75 Millionen Euro Baukosten mit üppiger Förderung

Bereits beim Bau 1987 wurde ein Dach-Ausbau mit eingeplant. Jetzt wurde das Dach geöffnet und eine Gaube integriert. Der ehemalige Dachboden wird nun zum Mehrzweck-Saal, in dem im Juli 2022 die erste Gemeinderatssitzung stattfinden soll. −Fotos: Kirschner 

Künzing. Das, was bereits vor 30 Jahren seinen Anfang fand, soll im Juli 2022 vollendet werden: Der Aus- und Umbau des Vereinsheims in Künzing. Bereits bei der Eröffnung des Gebäudes Ende 1987 war der Dachboden für einen späteren Ausbau angedacht, den Architekt Tobias Maier nun im Rahmen der Sanierung des Sportzentrums vollzogen hat. Bürgermeister Siegfried Lobmeier, MdB Thomas Erndl und Architekt Tobias Maier verschafften sich am Dienstag einen Überblick über den Baufortschritt.

Der spätere Haupteingang ist derzeit noch abgedeckt, lediglich eine kleine Öffnung ermöglicht den Zugang. Später soll die Abdeckung ganz entfernt und durch eine große Glastür ausgetauscht werden. Ähnlich wie am Rathaus und an der Schule ist ein dunkelroter Farbakzent vorgesehen. Betritt man das Foyer, befindet sich direkt auf der linken Seite eine Toilette. Wie Maier erklärt, ist sie behindertenfreundlich und stellt körperlich Beeinträchtigten den erforderlichen Bewegungsraum zur Verfügung. Ein paar Schritte weiter ist der Aufzugsschacht zu sehen: „Dieser ermöglicht Barrierefreiheit vom Keller bis zum Dach“, freut sich Lobmeier.

Der Bau verläuft bisher nach Zeitplan. „Der FC Künzing hatte am Samstag sein letztes Heimspiel, jetzt schauen wir, dass wir über den Winter die Innensanierung über die Bühne bringen“, führt der Bürgermeister aus.

Architekt Tobias Meier (von links) zeigt MdB Thomas Erndl und Bürgermeister Siegfried Lobmeier den bereits ausgebauten Dachboden.

„Am kommenden Montag geht es los mit der Entkernung“, berichtet Architekt Maier. Außen sei man für dieses Jahr fertig. 2022 sollen eine einheitliche Putzstruktur und eine Verkleidung angebracht werden. Die Entkernung soll innerhalb von zwei Wochen erledigt sein. Dann folgen der Innenputz, Trockenbauwände und Estrich, der bis Mitte Januar austrocknen soll. Mitte November will man sich den Fenstern widmen, dann den Installationsarbeiten für Heizung, Lüftung, Wasserversorgung und Elektrik. In Zeitraum von Januar bis Mitte März soll der Innenausbau mit Sanitär, Malerarbeiten und Bodeninstallation erfolgen. Die Nahwärmeleitung ist bereits verlegt.

Gefördert wird das Projekt vom Bund. „90 Prozent der Förderanträge kommen nicht zum Zug – wir schon, darauf sind wir sehr stolz“, sagt MdB Erndl. Insgesamt kostet die Sanierung rund 1,75 Millionen Euro, gefördert werden davon bis zu 1,55 Millionen Euro. Alles was darüber liegt, muss die Kommune selbst bezahlen.

Bei der Planung der Gebäudesanierung legte man großen Wert auf energetische Aspekte: Die Bauteile werden gedämmt, alle erforderlichen Stellen werden mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Zudem wird das gesamte Gebäude über eine Fernwärmeleitung an die Heizzentrale und den Heizkessel der benachbarten Grundschule Künzing mit deren Hackschnitzelheizung angeschlossen. Auf dem Dach findet außerdem eine Photovoltaikanlage Platz.

Ebenfalls in der Sanierung mit einbegriffen ist die Installation von Akustikdecken. So kann das Beisammensein mehrerer Menschen schallfrei genossen werden – sobald es die Pandemie-Lage wieder erlaubt.

(aus PNP vom 2.0.10.21)


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