Neues Feuerwehrgerätehaus soll Ende 2020 fertig sein

Nur wenige Meter neben dem alten entsteht ein neues Domizil für die Ihrlersteiner Feuerwehr. 

Mit dem Spatenstich begannen die Arbeiten „östlich der Schulstraße“ mit Verbrauchermarkt, Feuerwehrgerätehaus und Wohngebiet. Foto: Renate Beck

IHRLERSTEIN. Mit dem Spatenstich begannen die Arbeiten „östlich der Schulstraße“ mit Verbrauchermarkt, Feuerwehrgerätehaus und Wohngebiet. Eine lange Vorbereitungszeit ging diesem Ereignis voraus. Architekt Tobias Maier erinnerte daran, dass dieses Feuerwehrgerätehaus Teil eines großen Projekts sei. Die Topographie machte Aufschüttungen nötig: Das geplante Gebäude liegt am Hang einer Geländemulde.

Setzungspegel wurden aufgestellt, um die Auffüllungen zu überprüfen. „Die Bodenunterlage passt“, berichtete Maier. Nun können die Erdarbeiten und die Bodenplatte folgen. Ein Neubau wurde notwendig, weil laut Bürgermeister Josef Häckl das bisherige Gebäude von den Garagen her zu klein geworden ist. „In die Jahre gekommen ist es auch.“

Das früher als Rathaus und Gemeindebücherei genutzte Haus wurde zuletzt 2001/2002 zu dem umgebaut, wie es heute in der Lindenstraße steht. Feuerwehr-Kommandant Lars Steger sprach von zu engen und niedrigen Garagen. Um zu vergrößern, sei das Grundstück zu klein. Er empfinde den Neubau nicht nur für die Feuerwehr, sondern für die ganze Bevölkerung als „ein schönes Ereignis“. Ob es dann auch neue Fahrzeuge gibt? Schulterzucken bei den Stegers. „Unser ältestes Fahrzeug, ein TLF 8/18, ist 34 Jahre alt. Unser jüngstes, ein HLF 10, ist 21 Jahre alt.“ 2,76 Millionen Euro wird das neue Feuerwehr-Domizil laut Kostenberechnung verschlingen. Aus Fördermitteln werden laut Bürgermeister 320 000 Euro erwartet. Diplom-Ingenieur Tobias Maier rechnet mit einer Fertigstellung Ende 2020. -erb

aus mittelbayerische.de vom 17.06.2019